Moritz, beste aller Katzen und wertvollster Mitarbeiter am unbehauenen Stein im Felsengarten unseres Lebens, meint: „Was spart ihr denn so mit Geschenken? Ist doch Weihnachten!“

Vroni, beste aller Frauen und ganz knapp zweitwertvollste Mitarbeiterin ebenda, meint: „Was soll ich denn andauernd kaufen? Ist doch bloß Weihnachten!“

Ich meine überhaupt nichts mehr und komme mir sehr besinnlich dabei vor. Sollten Sie auch.

Schöne Weihnachten, Jul, Hanukkah, Mean Geimhridh und/oder Alban Arthuan.

Bitt euch hiemit sömlich kleine gaab / dieweil sy mit gûtem hertzen und gemút verert wirt / nit zû verschmahen / und zû einem glücksäligen neüwen Jar empfahen / mich auch noch als vor für euweren gûten freünd und willigen diener erkennen. Wünsch euch hiemit vil glück unnd heil euch und euwer neüwen Eegemahelen / und nach disem zergencklichen leben das ewig himmlisch reich und seligkeit / Amen.

Jörg Wickram Stattschreyber zu Burckhaim:
Das Rollwagenbüchlin, Widmung, 1555.

Daniel Nikolaus Chodowiecki, Häusliches Fest am Weihnachts Abend, 1799

Bild: Daniel Nikolaus (!) Chodowiecki: Häusliches Fest am Weihnachts Abend, 1799,
Soundtrack: The Pogues featuring Kirsty McColl:
Fairytale Of New York, aus: If I Should Fall from Grace with God, 1988.