OK-Gangster?

Damit mal was klar ist, lieber SPIEGEL:

Wenn du als Pseudo-Wirtschaftsmagazin, das seit Schröder merkwürdig geldgeil argumentiert und Phänomene wie Merkel hast ermöglicht, wenn du schon in

"Organisierte Kriminalität verdoppelt Gewinne"

dunkel im reißerischen Titel über die ungeahnten gestiegenen Gewinne krimineller Vereinigungen bramarbasierst (ohne Flachs, vom Titel her vermutet man den Quartalsbericht einer "supererfolgreichen" börsennotierten Gesellschaft…) und im Fließtext die Kerle als OK-Gangster bezeichnest, stellen sich mir die Gänsehauthärchen hoch.
Gangster sind alles mögliche, aber nicht OK.

(Auch wenn das lediglich die Abkürzung für Organisierte Kriminalität ist,
das mag die Polizei und die BKA gern intern so verwenden, wie SOKO.)
Aber in der Presse?

Habe ich schon erwähnt, dass ich die Flut von unsinnigen und misleading Abkürzungen in Texten jeder Art "liebe"?

Nicht? Jetzt aber!

Deine
ML
(Neeeeein, nicht Meta-Language, auch nicht der Mercedes-Benz M-Klasse-Club,
sondern the missing link. Zugegeben, da kommt man ebenfalls nicht drauf. QED.)