But first, rebellion.

“Und? Was machst du heut noch?” sag ich.

“Och, die Geschäftsseite umbauen”, sagt Vroni. “Ich muss neue Zielgruppen erschließen.”

“Gut. Versuch mal eine zahlungskräftige.”

“Mach ich ja. Hipster.”

“Gibt’s die noch?”

“Wird’s immer geben. Heißen bloß jedes Wochenend anders.”

“Wieso? Wenn sie sich schon mal ‘Hipster’ gemerkt haben?”

“Weil kein Mensch ein ‘Hipster’ sein will.”

“MIch wundert eher, dass ein Mensch so einen lästigen Fußsack im Gesicht spazieren führen will.”

“Wolf Woif Wolf. Wir schreiben zweitausendachtzehn.”

“Jaja, März.”

“Und Bärte sind durch.”

“Ach. Und was ist dann das, was in der Innenstadt rumläuft?”

“Wahrscheinlich die Münchner Innenstadt.”

“Deine Zielgruppe.”

“Aber das kann man nicht schreiben.”

“Schreib ich halt nix.”

“Lass mich einfach die Geschäftsseite umbauen.”

The Hipster Song: 2010:

Manic Street Preacher

Schubs mich nicht Querformat

Schubs mich nicht wenn ich am Abgrund
Ich frühstücke in der Apotheke

Vroni meint: “Du wieder mit deinem dunkelschwärzlichen Zeug zur Verherrlichung der Gemütskrankheit.”

“Kaum schreiben die Leute gleich zwei halbwegs zusammenhängende deutsche Sätze an die Laterne, sind sie schon behandlungswürdig depressiv.”

“Wahrscheinlich eher umgekehrt: Kaum muss man die Leute unter verschreibungspflichtige Substanzen stellen, brechen sie schon in Vandalismus aus.”

“Alles eine Frage der Einstellung.”

“Harr harr.”

Buidl: Selber gemacht im Münchner Rosental vorm Jokers, 3. März 2018.

Soundtrack: Manic Street Preachers: The Second Great Depression,
aus: Send Away the Tigers, 2007, was sonst:

Faust in your face

Zwei Seelen, ach, in meiner Brust!
Zwei Brüste, ach, in meiner Seele!

Kathrin Bach, Buchhändlerin und Lyrikerin, Berlin, 4. Oktober 2017.

Da schau her, zu was für Themen wir auf einmal tagesaktuell werden können: Ab heute schmeißen die Münchner Kunsthalle und der Gasteig ein Faust-Festival. Ganz recht gehört: Faust, der von Goethe:

München steht 2018 fünf Monate lang im Zeichen von Goethes berühmtestem Drama. Vom 23. Februar bis 29. Juli 2018 präsentieren mehr als 200 Partner und Institutionen überall in der Stadt ihre Projekte zum Thema “Faust”.

Soweit die Eigenbeschreibung, mit weiteren Küchenhandtuchstickereien wie:

“Faust” ist aktuell, Faust ist der prototypische moderne Mensch – rastlos auf der Suche, jedoch nie am Ziel. Das Drama hinterfragt den Menschen noch immer in seiner Verführbarkeit, Moral und Gesellschaftsstruktur. Seine Fragen sind auch unsere großen Fragen heute.

Wo wollen wir hin in unserem Streben? Was ist unser Preis? Wie weit dürfen wir gehen? Was ist Glück? Die Reise beginnt …

Zu deutsch: Keiner weiß warum. Man verstehe mich recht: Das ist ja dann auch ein feiner Zug von der Kunsthalle und dem Gasteig. Wahrscheinlich muss es 2018 sein wegen des 210-jährigen Jubiläums der Erstveröffentlichung, wenn man das Faust-Fragment von 1790 nicht mitrechnet; der “Urfaust” von ungefähr 1775 war schon immer ein Konstrukt, und spätestens seit der revolutionären Ausgabe von Albrecht Schöne 1994 ein überholtes dazu.

In München muss es wahrscheinlich sein wegen Goethes beherzter Flucht aus der Stadt nach seiner ersten, letzten und einzigen Nacht in einem Wirtshaus, das heute ein Hutgeschäft ist, und in dem er sich noch nicht mal besaufen mochte.

Das Maskottchen der Unternehmung ist ein gezeichneter Pudel: der mit dem Kern, also Mephisto persönlich. Und er ist ein Mädchen — wahrscheinlich wegen Bibiana Beglau, die seit 2014 den Mephisto am Residenztheater mit ganz unerhörter Brillanz spielen soll. Und sie heißt Luzi — die Pudeline, nicht die Beglau. Das kommt von Luzifer und soll wohl die Abkürzung von Mephistopheles sein. Vielleicht auch eine Reverenz an die Schauspielerin Lucie Lechner, die sich ihren Namen nicht ausgesucht hat, und wenn doch, dann nicht nach einer diabolisch missverstandenen Variation über die römische Venus, und die einmal als Sponsorin auftritt und dreimal als — nein, nicht als Mephistopheline, sondern als Fäustin. Bei Christopher Marlowe um 1588 war Mephisto noch eine Art Laufbursche von Luzifer, bei Goethe, auf den die Münchner Event-Ballung sich bezieht, fragt er: “Ihr schönen Kinder laßt mich wissen: Seyd ihr nicht auch von Lucifers Geschlecht?” — wenn auch erst im zweiten Teil, den bestimmt kein Mensch in München jemals bis zum Schluss durchgehalten hat — und das wiederum wahrscheinlich, weil zu arg des Geheimrats Rotweinlieferungen aus ihm sprechen und zu wenig gemütliche Bierseligkeit. Aber lass recht sein, “Luzi” klingt ja schon besser als “Mephi”.

München halt. Hauptsache, man kann eine Sekt- und Biertränke daneben hinstellen, gell. Sehen wir’s mal optimistisch: Es werden über 500 Veranstaltungen angedroht. Die können ja schon rein statistisch nicht alle scheiße sein.

Soundtrack: Colum Sands & Scarlett O’Seeboldt: Goethe’s Song, aus: All My Winding Journeys, 1996. Das ist nach “Nähe des Geliebten” von 1795 und deshalb so fern vom “Faust” wie, sagen wir zum Beispiel: eine Zusammenrottung kulturell unterforderter Schwollköpfe im München des 21. Jahrhunderts – und dabei schau ich niemanden an! –, aber wirklich schön:

Zwischen dem Hof- und E-Garten links durch den Schmiedeeisenzaun, den steileren Weg auf den zweiten Hügel

Arm sein und nicht murren ist schwer. Reich sein und nicht hochmütig werden ist im Vergleich damit leicht.

Konfuzius.

In München ist der Dichtergarten ein versteckter und schwer zugänglicher Teil des Finanzgartens. Heine sitzt bei Wasser ohne Brot hinter Gittern. Die größte Statue ist die von Konfuzius, geboren 551 vor Christus in Qufu, Provinz Shandong. Die Anlage gilt seit 1984 als Geheimtipp.

Was sie in Müchen halt so für das Schreibervolk angemessen halten.

Klimawandel: O Herr, die Früchte werden groß.

Der KATER berichtet

Die dümmsten Bauern haben die größten Kiwis

Neubairischer Volksmund

 

Beweis-Pfoto:
Riesen-Kiwi 8 cm lang

 

Wachsen tun sie einfach so, mitten in der Smog-, Feinstaub-, SO2- und CO2-verpesteten Münchner Altstadt, Reifenstuel Süd, 4.-5. Stock. Beweis-Pfoto:
Kiwis am Haus, Südlage, 4.-5. S5tock

 

Nochmal das Ernteglück, weils so schee war:
Ernteglück mit Kiwis am Haus

 

Außerdem, zu der dickplüschigen Hummelkönigin, die sich im Oktober noch an den Rosenblüten gelabt hat, jetzt die Hagebutten dazu. Ca. 3-4 cm groß. Beweis-Pfoto:
Riesen-Hagebutten im Garten

Der Sommer geht, das Klima wandelt, der Winter kommt.

 

 

Der Retter der 62

Für die Buslinie 62 innerhalb der Isarvorstadt ergeht vorläufige Entwarnung: Die nervige Umleitung zwischen Kapuzinerstraße und Zenettistraße ist aufgehoben.

Nicht dass bisher eine Haltestelle ausgefallen wäre. Nur eben, dass man von der Kapuziner- zur Zenettistraße unverstärkt hinüberschreien kann, dass der Bus schnell warten soll — was die Klientel des Tröpferlbades, das sich akkurat zwischen den zwei Haltestellen erstreckt, nächtens bestimmt auch öfter so handhabt — der Bus aber seit Anfang Oktober ständig am Penny abgebogen und über den Umweg über Tumblinger- und Zenettistraße weiter ist. In der Gegenrichtung übrigens nicht, weil sie wieder nur die halbe Straße saniert haben. Die Längshälfte.

Um sein Viertel kennenzulernen, war’s ganz praktisch. Oder wer kennt denn das Eck ums Arbeitsamt herum, wo es ein so inniges wie sinniges Ensemble mit dem Schlachthof bildet, außer solchen, die da hinmüssen und deshalb keinen Sinn für seine Schönheit entwickeln können? Lauschige 1-Euro-Läden, Geheimmetzgereien, die früh um viere auf und um sieben wieder zu machen, konspirative Messerschleifereien, im Straßenbegleitgrün hausen wirklich noch Spatzen, dahinter verrosten selbstgestaltete Firmenschilder obskurer Werbeagenturen, von denen kein Mensch jemals etwas hören wird. Was Stadtbilder angeht, eine Gemeinschaftsarbeit von Hieronymus Bosch und René Magritte.

Diese Woche in den letzten Zügen der Busumleitung: Der 62er hält am Eck Tumblinger-Zenetti. Lange. Tucker, tucker, tucker, räusper, pffschschsch. So lange, dass ich von meinem Buch aufschau, weil ich rechnerisch inzwischen längst rauchen sollte. Außer mir noch überschaubare zwei Fahrgäste. Der Busfahrer blättert ungelogen in einem Falk-Stadtplan. Die gibt’s noch.

Der Busfahrer steht auf, geht durch seine Sitze und mustert seine drei Fahrgäste auf Zurechnungsfähigkeit. Putzt seine ergraute Schnurrn, strafft seine gestreifte Hemdbrust und fragt in die Runde: “Wajß hyämand, wo lank diesä Umlajtung gäht?”

Allen Menschen, die noch reden können wie Fritz Muliar als braver Soldat Schwejk, gehört mein Herz. “Links die Zenetti lang, vorn wieder normal rechts gradaus auf die Thalkichner”, sag ich.

“Chat mir njimand ajngäwiesen”, sagt der Busfahrer und schiebt ab auf seinen Platz. Tucker, tucker, pffschschsch, Zenetti rechts Thalkirchner.

Schade, dass ich übernächste schon raus muss. So schnell kann ich mein Glück gar nicht fassen, einem Busfahrer im Einsatz den Weg erklärt zu haben. Ab 15. November bis Anfang Dezember sind noch ein paar Gelegenheiten: Vorläufige Entwarnung, hab i xagt.

Soundtrack: Andreas Dorau: Girls in Love,
aus: 70 Minuten Musik Ungeklärter Herkunft, 1997:

Essbares München

Update zu Obwohl ich arm bin, kann ich in meiner Bude Fahrrad fahren:

Was sagt es eigentlich über eine Stadt aus, in deren größter Filiale der Stadtbibliothek der Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann, Roland Spiegelberger: Essbare Wildpflanzen einfach bestimmen: Die 50 beliebtesten Arten in mehr als 400 Farbfotos. Mit Rezepten und Tipps für die Küche, AT-Verlag, Aarau 2016, beständig ausgeliehen ist und dazu eine nicht abebbende Zahl von Vorbestellungen hat? Wenn das einzige gratis zugängliche Exemplar eines Buches, das Auffindung und Verwertung von gratis zugänglichem Essen verrät, wenn es wirklich mal unvorbestellt im Bibliotheksregal steht, so zerlesen aussieht — Erscheinungsjahr: 2016 — wie das benachbarte Fachbuch über Blumengestecke für ein schöneres Heim seit 1996 nicht?

Wenn zwischen den Seiten dann auch noch ein vergessenes Lesezeichen steckt: ein namentlich ausgestellter, aktueller Bezugsschein für die Münchner Tafel, Ausgabestelle Milbertshofen?

Was das über eine Stadt aussagt? Dass da lauter lebenslustige Schickimickis wohnen, die nach fünf Maß à 10,90 Euro im Käfer-Zelt nichts sehnlicher begehren als eine After-Wiesn-Party, oder etwas anderes? Die Münchner Tafel zählt:

Schon jeder 6. Münchner gilt als arm

Eine viertelmillion Menschen lebt in München unter oder am Rande der Armutsrisikogrenze. Mehr als 120.000 Münchnerinnen und Münchner benötigen Sozialleistungen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Und:

Deshalb können wir nur denjenigen helfen, die ihre Hilfsbedürftigkeit auch nachweisen können. Die Voraussetzung für diesen Nachweis ist, dass Ihnen nach Abzug von Miete und Mietnebenkosten nicht mehr als 409 Euro pro Monat zur Verfügung stehen.

Wenn Sie Lebensmittel-Hilfe von der Münchner Tafel in Anspruch nehmen wollen, müssen Sie sich zuerst unbedingt bei unserer telefonischen Sprechstunde anmelden. Diese findet immer mittwochs zwischen 14 und 15.30 Uhr statt. Einfach die 089/292250 anrufen. Dort erfahren Sie dann, wie es genau weiter geht.

Aufgrund der großen Nachfrage kann es sein, dass die Telefonleitung überlastet ist. Dann versuchen Sie es bitte nochmal.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ein Besuch in unserem Büro, vor der telefonischen Anmeldung, überhaupt keinen Sinn macht.

Tröstlicherweise gibt es auch noch, alle im AT-Verlag Aarau, chronologisch:

  • Steffen Guido Fleischhauer, Andreas Thumm: Wildpflanzen-Salate: Sammeltipps, Pflanzenporträts und 60 Rezepte, 2006;
  • Steffen Guido Fleischhauer: Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen. 1000 Pflanzen tabellarisch, mit 300 Farbfotos, 2010;
  • Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann: Enzyklopädie essbare Wildpflanzen. 2000 Pflanzen Mitteleuropas. Bestimmung, Sammeltipps, Inhaltsstoffe, Heilwirkung, Verwendung in der Küche, 2013 [teuer, aber empfohlen. Das will ich];
  • Roland Spiegelberger, Jürgen Guthmann: Essbare Wildpflanzen: 200 Arten bestimmen und verwenden, 2015.

Das mit den 50 beliebtesten Arten mit den Rezepten und Tipps für die Küche führt in der Münchner Stadtbibliothek am Gasteig die Signatur Uga 70 /FLE, das ist im zweiten Stock unter Botanik.

Zusatzinformationen: Das Sammeln und Verwerten von Wildpflanzen ist ohne Genehmigung für den Eigenbedarf erlaubt. München hat 1.545.105 Einwaohner (Stand: 31. März 2017). Ein Benutzerausweis der Stadtbibliothek München kostet im Moment 20 Euro pro Jahr.

Soundtrack. Ralph McTell: Streets of London, aus: Spiral Staircase, 1969:

A so an Haffa Biacha dahoam

Jetzt kommen’s wieder daher: Kaum hat man sich eineinhalb Jahre dran gewöhnt, dass der Hugendubel am Marienplatz dicht ist, machen sie ihn wieder auf.

Weil so viele Kunden so sehnsüchtig drauf gewartet haben, sagen sie. Weil sowieso jeder “am Hugendubel” sagt, wenn er sich am Marienplatz verabredet, weil “am Fischbrunnen” schon seit 1318 nicht besonders einladend klingt, nehm ich an. “An der Telekom” oder “an dem neuen Luxushotel für arabische und russische Wohnungsspekulanten, denen der Bayerische Hof schon zu runtergewanzt ist”, was das gleiche Gebäude bezeichnen würde, sagt eh keiner.

Wo sie zugemacht haben, war man tatsächlich versucht, mit dem Hugendubel Mitleid zu haben, den man bei seiner ersten Eröffnung als Antichrist mit Rolltreppen dargestellt hat. Der Endgegner Internet war dann doch noch ein Stück größer, und auf einmal war der Hugendubel halt doch bloß ein Bücherladen, und keine Rede mehr davon, dass der nächste größere Hugendubel weiterhin am Stachus haust und der schönere — skurril genug — in den Fünf Höfen, alle zwei fünf Minuten vom Marienplatz weg. Jedenfalls zu Zeiten, in denen man auch wirklich in einen Buchladen hinein möchte.

Laut sämtlichen Presseberichten besteht der größte Vorteil des “neuen alten” Standorts darin, dass man da — o des Novums — “Kaffee trinken” kann und die E-Books jetzt keine gesonderte Abteilung mehr haben. Was mich beruhigt, ist der gar nicht als Vorteil ausgelobte Umstand, dass der Eingang hinten raus zum Rindermarkt liegt. Der letzte Grund, jemals wieder den Marienplatz zu betreten, entfällt also immer noch.

Die E-Books sind jetzt ins Sortiment integriert, als ob sie Bücher wären, und die “Leseinseln” sind ebenso abgeschafft wie drei von fünf Stockwerken. Nur logisch, weil Strombücher keinen Platz wegnehmen, jedenfalls keinen, der Innenstadtmiete kostet. Und ein Buch, das nicht wert ist, es stehend bei Hugendubel auszulesen, wäre auch nicht den — dankenswerter Weise immer noch — gebundenen Verlagsvollpreis wert gewesen.

Ein Gewinn für die Logistik, weil sie ihr Altpapier ab sofort spätestens zum Saisonwechsel zum Hinterausgang vom Luxushotel über den Rindermarkt raus in die Sendlinger Straße karren können, ohne Münchens neue Wohungseigentümer mit Leitkulturgut zu belästigen. Da in der Sendlinger steht nämlich in Nummer 24 eine der wenigen verbliebenen relevanten Buchhandlungen, der texxt, wo sie das ein halbes Jahr alte Zeug für die Hälfte verhökern. Oder es jedenfalls ungebrochen tapfer versuchen. Ganz verkehrt kann’s also nicht sein, wenn in München ein neuer Buchladen aufmacht — auch wenn er alt ist und schon zehnmal offen hat.

Wenn ich so durchvergleiche, hat der texxt alle der angepriesenen Vorteile vom Hugendubel außer dem Kaffee, vielleicht weil schräg gegenüber der Starbucks drinsitzt, wenn’s einer mag. Am Wochenend geh ich dann doch wieder in alle zwei und bestell daheim über Booklooker ein steinaltes Artemis-Winkler für 2,95, das ich mir mit 14 nicht leisten konnte.

Wenn sie beim Hugendubel eine antiquarische Abteilung für Strombücher haben, meld ich mich wieder.

Live vor Ort: Buch Wurm: Hugendubel Neueröffnung Marienplatz 08.17, 1. August 2017:

Maximilianstraße

Alix, München, 23. März 2013, blog-amm.comDen entscheidenden Tick
zu lange gemusterte
Markenjeans,

den entscheidenden Tick
zu bemühte hochhackige
Sandalenstiefel:

Die Sommersaison ist
entweder in der
Staatsoper

der Eintritt höher
oder im P1
niedriger.

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Buidl: Frau Alix in München, 23. März 2013, aus dem blog-amm.com, den es nicht mehr gibt.
Paisley-Jeans, Peetoe-Boots und Schneeleopardentasche: Zara.
Die Straße scheint mir einer der ruhigeren Aufgänge am Giesinger Berg.
Meine eigenen Models halten nämlich nie still.

Ernstfall-Video: Secret Fashion Show Vol. 7, Mai 2017. Keine dreieinhalb Minuten, aber nichts für schwache Nerven:

Soundtrack zum Entgiften, weil Musik ja auch Spaß machen soll: Sportfreunde Stiller: Tage wie dieser, aus: Die gute Seite, 2002, mit allerhand glaubwürdigen Münchner Ansichten: