Freitag! Logbuch

Bewirtschaftet von Vroni und Wolf

Kategorie: DEM KATER SÎN BLOG: Hier ist der Kater. (Seite 1 von 2)

Was müde macht

Der KATER berichtet

 

Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. Albert Einstein

 

Neulich schon wieder einen am Hörer, der wollte dass das Büro meiner Herrin auf die Schnelle und auf Verdacht eine Summe nennt. Zack. Ins Blaue. Kann doch nicht so schwer sein. Wieder einmal kurz vor ‘Ladenschluss’ Viertel vor Sechs abends. Weiterlesen

Ostern? Nass! – Daher: Der kluge Osterer bleibt lieber drinnen.

Der Hase auch.

In der Hasimation ist er nur vordergründig draußen. Das sieht nur so aus. In Wirklichkeit ist er wie ich drinnen bei den trockenen Pixeln. Kluges Tier.

Osterhasi

Es ist das Osterfest alljährlich für den Hasen recht beschwerlich.

Und wer hat’s erfunne?

Die alten Kelten. Echt jetzt?

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Klimawandel: O Herr, die Früchte werden groß.

Der KATER berichtet

Die dümmsten Bauern haben die größten Kiwis

Neubairischer Volksmund

 

Beweis-Pfoto:
Riesen-Kiwi 8 cm lang

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Die Königin war da – letzter Besuch vor dem Winter

Der KATER berichtet

Späte Rosen im Garten lassen den Winter noch warten.

Volksmund

Erdhummel, Königin, Bombus Terrestris

Der Herbst zaubert ein goldenes Licht in den Innenhof. Man sitzt am Gartentisch, bespricht den Tagesablauf, der Milchkaffee-Spiegel zittert leicht. Schwer hängen die letzten Rosenblüten über den Kaffeetisch.

Etwas Dickes kurvt über die Köpfe und taucht ein in die dicken rosa Blüten. Sehr dick, rund, pelzig, stattliche zweieinhalb Zentimeter lang, am Hintern silbern.

Die Königin. Bombus Terrestris.

Merlin setzt an sie zu jagen, Weiterlesen

Kleine Designbüros aufgepasst: Das Weihnachtskartenungeheuer geht um, drah di net um …

Hier spricht der KATER

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!  […]

Theodor Storm

 

Mein Frauchen hat sich ja nun freigemacht – von den angestellten Diensten in der Werbeagentur. Und ist ein kleines Designbüro geworden.

Als ausgesprochen praktisch empfindet es meine Herrin, Folgendes nie mehr machen zu müssen:

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Die Königin der Nacht (eulen)

Der Mensch ist doch wie ein Nachtgänger, ersteigt die gefährlichsten Kanten im Schlafe.
Johann Wolfgang von Goethe

 

Heiße Sommernächte bringen einen um den Schlaf.
Also bleibt man lieber gleich wach.
 

Gestern um Mitternacht blühte C.s Epiphyllum. Ich also mehrmals die Treppen in den 4. Stock hoch und zurück und wieder hoch mit dem Equipment. Die erste Blüte vor zwei Tagen fotografierte ich mit abgedimmtem Blitz. Gefiel mir nicht so, wirkte wie Plastik. Die von gestern Nacht aber hey duftig mit indirektem Licht und mehr von hinten. Und mit C.s Hilfe bei den Ausleucht-Tests:

Wir prüfen die Position, wie die Beleuchtung am besten kommt.

C. hilft beim Ausleuchten. Uhrzeit 0:30.

Die Königin der Nacht - nachts um eins, Treppenhaus 4. Stock

Ort: Treppenhaus 4. Stock. Uhrzeit 0:45. Name der Schönen: Königin der Nacht, Epiphyllum. Herkunft: Montenegro

 

Nachteulen wie der Kater wissen: Es lohnt sich, wach zu bleiben.

 

Die Wettervorhersage des Katers Mor: Ostern wirds frisch, Leute!

Dazu eine kleine Hasimation, eins zwei:

Osterhasi

Es ist das Osterfest alljährlich für den Hasen recht beschwerlich.

Und weitere christliche Segenswünsche:

Wenn die Schokolade keimt,
wenn nach langem Druck bei Dichterlingen
„Glockenklingen“ sich auf
„Lenzes Schwingen“ endlich reimt,
und der Osterhase hinten auch schon presst,
dann kommt bald das Osterfest

Joachim Ringelnatz

Achtung jetzt kommt ein Karton

Was ist eigentlich aus Emmentaler geworden? Dabei entsinne ich mich noch genau, in einem früheren Leben beschlossen zu haben, keinen Emmentaler mehr zu mögen, weil einem nach der ersten Scheibe eine Stunde lang die Zunge brennt. Das funktionierte nur bei Emmentaler und war nicht mal mit ausreichenden Mengen Bier zu beheben, und ist bitteschön keine vierzig Jahre her. Und bei dem postkapitalistischen Zeug: Nix. Was stimmt nicht mit dem rezenten Emmentaler?

Wann hat man eigentlich zuletzt jemanden mit einer Knoblauchfahne getroffen? Man kann Umgang mit Morgenländern, Senioren und Rohköstlern pflegen, soviel man will: Nix. Was stimmt nicht mit dem rezenten Knoblauch?

Denken wir lieber positiv und reden lieber statt vom ewigen Twitter-Account einer hyperaktiven Gelbbauchunke von was Vernünftigem: Katzen und Pappkartons.

Und damit ein Doppelnutzen dabei rumkommt, sollten es 7 Life-Hacks (was vormals Haushaltstipps hieß), die das Leben vom Kater vereinfachen sein. Es hat etwas zutiefst Beruhigendes, diesem russischen Zungenschlag zu lauschen (nein, das ist kein polnischer oder gar tschechischer). So reden nämlich immer die lebenstüchtigen, leichtherzigen Schlawiner, die einfach alles können. Wenn einer kommt und so redet, ist man entweder einen Zwanziger, mindestens aber eine Zigarette los oder es wird alles gut.

Zum Katzenkarton noch der Katzencartoon: Der erste Tom und Jerry war Puss Gets the Boot — am 10. Februar 1940. Alles Gute, auch der Maus.

Das Haustier und das Nutztier und die schöne regionale Welt

Unser Umgang mit Tieren

Hier spricht mal wieder der Kater.
DEM KATER SÎN BLOG: Hier spricht der Kater. 17 und forever young.

Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen. (Christian Morgenstern)

Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt. (Christian Morgenstern)

Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück. (Charles Darwin)

 

Moritz am Ende ihrer Tage

My sun sets to rise again. (Moritz,17, † 17. Mai 2015)

Es geht um Anzeigen gegen Schlachthöfe, die CO2-Gruben, abgebrühte Schweine im Todeskampf und den juristischen Kampf gegen uneinsichtige Betreiber und lahme Kommunen.

Der Staat gibt sich – fast wie immer  – hilflos.

Ich wiederhole der Einfachheit halber den Link dort unten zum Spenden:

Mit Ihrer Hilfe schalten wir für die Tiere die Justiz ein.

 

Man kann viel gegen PETA e. V. haben, aber hier spenden ist eine wirklich gute Sache!

Falls Interesse an Infos aus der unabhängigen, investigativen Presse besteht, der Schlachthof Landshut lässt es grade „tierisch“ krachen. Die SZ berichtet am 27. Juli 2016:

http://www.sueddeutsche.de/bayern/verbraucherschutz-tierquaelerei-und-ungeziefer-auf-niederbayerischem-schlachthof-1.3097244

CO2-Begasung die nachgewiesen qualvoll ist (siehe auch Bundesfleischforschungsanstalt Kulmbach), Ü-Stunden bis oder über 10 Stunden/d der überlasteten Arbeiter (Akkord, nehme ich mal an), die den Tötungstich den nicht mehr sauber setzen und die Tiere im Brühgang erst qualvoll verecken.

Einfach nur kein Fleisch mehr essen reicht nicht, wenn sich was für die Tiere und wenn sich unser Umgang mit Tieren verändern soll.

Der Fleischkonsum in Deutschland sinkt stetig. Aber díe Fleischerzeugung steigt widersinnigerweise dennoch. Die Fleischerzeuger machen dann eben schwer auf massiven (Billig?-)Export. Und zerstören dann eben die heimischen Infrastrukturen eben dieser anderen Länder.

Am Ende auch noch EU-subventioniert ist anzunehmen. Aber auf den Webseiten der einschlägigen “Erzeugergemeinschaften” ein Werbe-Gesülze an Texten, dass man pfeilgrad fast glauben könnte, den Tieren und der heiligen regionalen Erzeugung würde ante und post Mortem ein rosarotes Himmelreich errichtet. Dass sogar ein Werber im Gesicht rot wird. Ob diese ungesunde Gesichtsfarbe von Scham oder vor Wut kommt, ist auch schon egal.

 

Gruß

der Kater

Kralle zeigen …

Komm an mein Herz, mein schönes Katzentier; Zieh ein der Tatze Krallen, Gönn einen Blick in deine Augen mir, Achatgesprenkelt und metallen.
Charles Baudelaire

 

… kann sich heute nur noch die Katz’ erlauben.

Merlin: Schau, wie ich schau!

Kater Merlin Kralle

Kater Merlin bei der Arbeit (Mail an komische Kunden)

6 goldene Tipps, damit Webdesigner sich vor Freude …

Wenn Ameisen und Frauen in Eile sind, droht immer ein Erdbeben.

Konfuzius

DEM KATER SÎN BLOG: Hier spricht der Kater.

Mein Personal weiß, wie man am besten freiberufliche Aufträge anfragt. Folgende Tipps an dich als Auftraggeber sind unschlagbar, damit die Besten on Earth sich hurtigst in Bewegung setzen und für dich alle Register ziehen wie hier:

um dich als Kunden zu bekommen:

  1. Stelle dich ihnen als potenzieller Auftraggeber so vor: “Wir sind die Hippies der xxx-Branche!”
  2. Sag in deinen Hauptsätzen, dass die Site ganz dringend sei und sie, egal was ist, in spätestens 4 Wochen fertig sein muss. Sag aber nicht warum.
  3. Sag im Nebensatz lässig, dass die Produkte erst in Arbeit sind.
  4. Sag cool, dass du in der gleichen Zeit auch noch ein Logo und ein Corporate Design brauchst. Für genau die Site, die in 4 Wochen fertig sein muss.
  5. Sag, dass du dich aber noch gemütlich mit einigen anderen Webdesignern treffen musst, um eine Entscheidung treffen zu können.
  6. Deute an, dass deine NLP-erfahrene Ehefrau das Projekt steuern wird. Oder doch du, oder wer immer. Oder lass es lieber ganz im Ungewissen. Design by Committee ist immer das Beste.

 

Der Kater wünscht: Have fun at work!

Und trollt sich wieder in sein himmlisches Körbchen.

 

 

Die süßen, traurigen Schmuse-Jungs Tommie & Timmie suchen ein neues, liebevolles Zuhause!

Hier alle beiden:

Wir suchen ein liebes Zuhause

Die beiden Katzenbrüder Tommie und Timmie (hinten) sind wieder traurig und warten endlich auf ein liebes Zuhause

Leidvolles Pech für sie:
Die beiden Schmuser hatten ebenso rasch wie ihre anderen 4 Brüder ein Zuhause gefunden, leider bekam das Söhnchen der Familie eine Allergie.

Eine traurige Sache. Sie brauchen dringend erneut ein gutes Heim! Sie sollen zusammenbleiben, auf gar keinen Fall getrennt werden und werden ausschließlich zusammen vermittelt!

Nur für den Interessenten selbst bei Nachweis eines guten Zuhauses. Aber bitte nicht jemandem Unwissenden als Überraschung, als Weihnachtsgeschenk schenken. DONT, machen wir nicht. Das ist eine ganz schlechte Idee, die beiden Katerchen verkraften es nicht mehr, noch einmal herumgeschoben zu werden.

Sie sind übrigens im echten Leben gut zu unterscheiden: Tommie (vorne) ist etwas rundlicher als Timmie.

Lieber Leser, verbreitet dieses Blogpost, auch gern auf Facebook, lest es, meldet euch bei uns:
An Wolf mailen: wolf@gute-worte.de

Oder sich bei Vroni melden: join@vroni-graebel.de
Beides geht.

Hier Tommie nochmal in groß, wie Timmie ein 5 1/2 Monate junger Schmusekater:

trauriger, süßer Kater Tommie

Tommie weint oft und ruft klagend, weil er sein frisch gebackenes Zuhause wieder verloren hat.

Gottseidank hat des Söhnchens Maman diese beiden schwarzen schmusigen Jungs nicht ins Tierheim abgeschoben, wo es ihre kleine Katzenseele endgültig gebrochen hätte, sondern sie vorübergehend wieder bei Frau F. untergebracht. Sie liebt Katzen über alles, hat aber leider schon so viele, dass es zu viel wird.

Die wahre Geschichte von Tommie & Timmie:

Sie wurden ihr, der Frau F., zusammen mit 4 weiteren Brüdern als 1 Woche alte Babies in einer Bananenkiste anonym vor die Haustür gestellt.

6 Brüder auf einen Streich

Die 6 Katzenbrüder, all levels of cuteness exceeeded

Ich berichtete hier bereits darüber (6 Katzenbuben an der B14 ausgesetzt, die 6 BANANA-BROTHERS)

Zwei davon, Merlin & Murr, sind vor kurzem bei Vroni und Wolf untergekommen. Diese beiden süßen Jungs hier auf dem Bild sind ihre echten Brüder. Nicht nur wie aus dem Gesicht geschnitten (große dunkle orange-braune Bernstein-Augen) sondern ähnliche Charaktere, wie mir berichtet wurde: schmusig, köpfelnd, clever, unkomplizierte Esser. Und sehr stubenrein, sauber, verträglich, da gibt es gar nichts.

 

Bite meldet euch, unsere E-Mail-Adressen sind oben angegeben. Wir melden uns auch rasch bei euch zurück, rumpennen können wir wenn wir tot sind. ;-)

Rumschnurren

„die scheinasylanten können doch nur kinder machen und rumschnurren. (Pegida- und Fratzenbuchdeppen)

 

DEM KATER SÎN BLOG: Hier spricht der Kater. 17 und forever young:

Moritz am Ende ihrer Tage

My sun sets to rise again. (Moritz,17, † 17. Mai 2015)

Wann’st euch net endlich schleicht’s, ihr Bratz’n, ihr Nichtintegrierten, ihr Sprachverhunzer, ihr strukturellen Analphabeten, ihr Hohlraumbenutzer, ihr Brettergymnasiasten, wenn ihr so lang wär’t wie ihr dumm seid, dann könntet ihr den Mond mit Sidolin putzen. Rumschnurren, das tun nur wir!!einself!!!!!!!

 

 

 

Es ist, ist es nicht.

 

 

 

My sun sets to rise again

DEM KATER SÎN BLOG: Hier spricht der Kater. 17 und forever young.

Moritz am Ende ihrer Tage

My sun sets to rise again. (Moritz,17, † 17. Mai 2015)

 

Believe me. Sometimes when life looks to be at its grimmest, there’s a light, hidden at the heart of things. Clive Barker in “Abarat”

 

 

 

 

Die handaufgezogenen BANANA BROTHERS

Diese beiden ehrsamen, hochintelligenten, sau-sensiblen Katzenbuben werden meinem Personal meine Abwesenheit versüßen. Sie wurden Moses-ähnlich – statt in einem Weidenkörbchen – in einer Supermarkt-Bananenkiste mitsamt ihrer Frau Mama und weiteren vier Katzen-Buben, auf grässliche Art an einem Haus an der vielbefahrenen, ebenfalls grässlichen B14 ausgesetzt.

Scheues, sensibles Katerchen Murr im Kleiderschrank von Wolf
Ganzklein-Katerchen Murr, bei Einzug 11 Wochen alt und noch sehr scheu. Müde nach der Reise. In Wolfs Kleiderschrank hinter den Trainingshosen rechts.

Katerchen Murr auf Chefsessel
Aktuell Klein-Kater Murr, 14 Wochen alt und ebenfalls müde, aber diesmal entspannt auf dem Chefsessel.

Katerchen Merlin in Wolfs Kleiderschrank, hinter den Trainingshosen
Winz-Katerchen Merlin, bei Einzug 11 Wochen alt und ebenfalls noch scheu, fast wild. Der schwarze Fellball fauchte so gut wie immer. Fauch-mode: on, permanently. Gute, sehr spitze, mindestens 100 sehr weiße Zähnchen. In Wolfs Kleiderschrank hinter den Trainingshosen links, beide eng beieinander.

Katerchen Merlin auf Chefsessel
Katerbube Merlin, aktuell 14 Wochen alt. Faucht nur noch wenn es muss. Position Co-Chef Banana Republik Ltd.

Die Frau Mama lief nach der Öffnung der Kiste in hoher Panik davon. Übrig blieben 6 Buben, alle nur 1 Woche alt und gerade mal die blauen Augen offen. Die engagierte Finderin und Bewohnerin des Hauses an der B14 nahm sofort Urlaub, ging zum Tierarzt und besorgte sich Fläschchen samt Aufzuchtmilch. Im Abstand von je 2 Stunden wurden die sechs, wie ehedem Knut der Eisbär, zu dritt – mit der Hilfe von Nachbarin und Freundin – mit der Hand aufgezogen.

 

Gruß,

Moritz
My sun sets to rise again. Poem from Robert Browning

 

Have you found your life distasteful?
My life did and does smack sweet.

Was your youth of pleasure wasteful?
Mine I save and hold complete.
Do your joys with age diminish?
When mine fail me, I’ll complain.
Must in death your daylight finish?
My sun sets to rise again.

“At the ‘Mermaid'”(1876)

 

Die echten Modernisierungsverlierer

DEM KATER SÎN BLOG: Hier spricht der Kater. 17 und forever young.

Greise glauben alles. Männer bezweifeln alles. Junge wissen alles besser. Oscar Wilde

Wolf ist grade mal 47. Und kriegt diesen Brief:

Ab ins Pflegeheim mit dem rüstigen 46er

Du hinfällig, du alt, du Pflegeheim!

Und das ist drin:

Bestelltext des unglaublichen Seniorenmarketing

Die Erlösung, die Rettung!! Das Versprechen!! … und Katzenfutter kriegste auch! … Die Superbestellung für Hinfällige. Alles an edlem 80er-Jahre-Marketingwissen ist da vereint …

Ob ein Mann, der 70 ist, dieses unglaublich dreiste Stück Angst-Marketing super findet, ist dem immer noch teils herumglucksenden, teils erschütterten Hause Gräbel nicht bekannt. Wohl nicht.

Ob Moritz oder ob die unsterblichen Tjorvens, Pelles, Stinas, Malins und Melcher Melchersons, alle for ever young. Man wird diese trottelhafte Beleidigung der schieren Existenz dahin tun, wo sie hingehört: als Klimawandel-bewusster Bürger mit “Ich trenne – also bin ich!”-Mindset vollkorrekt in die Mülltrennung. Bringt zwar dem Klima und meinem Fell nix, aber macht Spaß.

 

Gruß,

Moritz, for ever young

 

 

Neulich

Neulich, als ich einen 2013er Merlot trank und Nürnberger Lebkuchen aß (Wicklein Meistersinger) stieß es mir nach irgendwas mit Heizöl auf. Nachdenklich geworden.

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O.k., hab eine geraucht. Das war aber schon alles.

 

 

 

Weihnachten Wein Lebkuchen Heizöl and all this Holy Shit

Unschlagbare Neue Gespenster eingetroffen … (Eine Art Nachlese vom Oktoberfest in München – ein freundliches Anti-Wiesn-Bashing)

DEM KATER SÎN BLOG: Hier spricht der Kater.

Die Künstler sind wie Sonntagskinder; nur sie sehen Gespenster. Wenn sie aber ihre Erscheinung erzählt haben, so sieht sie jedermann.

 

Ich möchte fast glauben, Herr Pastor, wir alle sind Gespenster. Nicht bloß das geht in uns um, was wir von Vater und Mutter geerbt haben. Es sind allerhand alte, abgestorbne Ansichten und allerlei alter, abgestorbner Glaube und dergleichen. Es lebt nicht in uns, aber dennoch sitzt es fest in uns, und wir können’s nicht loswerden.

 

Neeiiiin, nicht Halloween. Das Oktoberfest! Sehet die unschlagbaren Gespenster.
Die Gespenster des Oktoberfests
Die unteren Gespenster abgedeckt. (Mer waas nie, wer sich alles erkennt am letzten Oktoberfesttag – und dann hat der Kater des Gschieß mit den Rechten … ^^. (… am Bild…)

Und lesbarer in Groß, mit allerbester Rächtschraipung:

Neue Gespenster eingetroffen! In Groß.
Auch diese auf den Augen schröcklich abgedeckt, mer waas ja nie …

Das war das Lustigste am Oktoberfest. Auf dem der Kater höchstselbst am letzten Tage flanieren tat.

 

Auch sehr lustig:
Der einzig wahre Maiskolben. Huldigt ihm!
Huldigt dem Maiskolben! (Blick vom Augustiner-Biergarten aus, aber hey!)

Er, der Maiskolben, ist zwar nicht sonderlich bairisch, aber des is wurscht, net woar. Er ist internationales Barbequju. Des is wichtig. Im Angesicht des majestätischen Maiskolbens im Biergarten des Augustiner-Wahrzeichens, des Turms, nahm der Kater trotz der Widrigkeiten (voll und kaum ein Plätzchen zu finden) traditionell eine Maß Augustiner und ein Hendl zu sich.

Gruß also von der internationalen Wiesn vom internäschonäl Kater. Habe Gerhart Polt gesehen. Wie er von der Alternativ-Wiesn kumma is. Mitsamt seiner Entourage. Ansonsten nix Wichtiges. Die Leut im Biergarten waren wunderbar, lieb, angenehm und gaaanz normal. Null Schickimicki, keine Besoffenen, keine Randalierer, kein IS. Habe es genossen, so soll Wiesn sein.

 

Gruß
Der Kater, das Sonntagskind
Der geliebte Kater Mor. Wie er die Welt sieht.
In sich ruhend und geliebt von den Seinigen.

Stilsicher

DEM KATER SÎN BLOG: Hier spricht der Kater.

Nur ein großer Geist wagt es, einfach im Stil zu sein.
Stendhal

Von Zeit zu Zeit lese ich Ferdinand Bardamus Ostblog (“Eine Art Tagebuch”)

Ich les’ den gern. Seit Jahren. Mir fallen diese kurzen, stilsicheren Aperçus immer wieder positiv auf. Oft melancholisch, manche berührend, die Fotos in einer strengen gehaltvollen Ästhetik.

Bei ihm stimmt das Postulat “Kurz!”. Bei vielen nicht, bei denen ist es nur die durchschaubare Maskierung von Schreibfaulheit, denn besser als deren kurze und trotz der Kürze immer noch plapperhaften Texte – verdammt, wie schaffen sie das – wäre, wenn sie gar nicht geschrieben hätten. Bardamus wenige Worte dagegen wirken mit Bedacht gesetzt. Nur selten geht ihm etwas durch.

Hier sein kleiner Artikel “Instinktsicher”

Ein Blogbeitrag, in dem er aus seiner stilvollen Melancholie (die ich genauso mag) heraustritt und etwas deutlicher wird.

Besser, ironischer und kürzer kann man das Problem mit diesen Spacken (Entschuldigung, der Kater ist im Gegensatz zum gesetzteren Bardamu bei solchen Herrschaften immer sehr direkt mit den Krallen) nicht abhandeln. Meisterhaft.

 

Falscher Ehrgeiz am Berg

DEM KATER SÎN BLOG: Hier spricht der kluge Kater.

„Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg in einer Kupferrüstung zu stehen und Scheiß Götter! zu rufen.“
Terry Pratchett

Um sie zu pflücken, sind die Wahnsinnigen früher reihenweise vom Berg gefallen.
Das Edelweiß, wegen dem man nicht am Berg abstürzen muss
Leontopodium nivale subsp. alpinum (Fotografie: Veronika Gräbel, CC)
Darf nicht mehr gepflückt werden, strenger Naturschutz. (Doppelt auf das Bild klicken, es eröffnet sich ein unglaublicher Kosmos aus Pelz, Härchen und hnhn phallusartigen Stempeln.)

Heute kann der kluge & faule Kater das Alpen-Edelweiß in aller Ruhe im Tastgarten für Blinde in Hüfthöhe bequem anschauen.

Der Rosengarten München, wo sie wächst, ist fast mitten in der Stadt an der Isar und immer einen kleinen Besuch wert. Obwohl sie heuer den Hummelkasten entfernt haben. Mist, konnte beinahe stundenlang den Steinhummeln beim pummeligen Hinein- und Hinausschlüpfen durch diese winzige Plexiglas-Steinhummel-Katzenklappe zusehen.

Gruß
Der Kater

Link, schöner Beitrag:
Wie das Edelweiß berühmt wurde
Der Bub: “Das Edelweiß wächst dort ganz oben, wo’s am g’fährlichsten ist. Da oben, wo die Geier wohnen.”

 

Gegen die Macht des Digitalen (2)
Für mehr Achtsamkeit

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ Albert Einstein

DEM KATER SÎN BLOG: Hier spricht der Kater.

Ohne Bienen sehen wir alt aus. Zwar gibt es auch bei einigen Pflanzen Windbestäubung, aber eben nicht bei allen. Hier noch ein paar Honigbienen-Exemplare zur nostalgischen Erinnerung. Alle Aufnahmen wurden im Rosengarten München gemacht. Rechts der Isar.

Viele Bienen auf Allium Giganteum, dem Riesen-Zierlauch
Riesenzierlauch, Allium Giganteum

Wer jetzt allmählich Musik aus dem Off hört, hat keine Hallus, sodern das ist der Video-Beitrag einen Beitrag weiter unten über einen wunderbaren Kalligrafen mit seiner bewundernswerten Handfertigkeit. Absolut sehenswert!

Einzelne Biene auf Allium Giganteum beim Pollensammeln, Nahaufnahme
Riesenzierlauch, Allium Giganteum, close up

Keine einzige Biene auf Allium Christophii, dem Sternkugelllauch, zu finden
Sternkugellauch, Allium Christophii, close up

 

Gruß
Der Kater

 

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