Und wann heißt “Twix” endlich wieder Raider?

Wer nach dem Krieg noch bei Bewusstsein miterlebt hat, wie der Ami unsere Kultur unterlaufen und unsere Frauen weggenommen hat, benutzt nur unter Protest englische Wörter, wo man auch deutsche benutzen kann, und redet eben nicht wie die Affen auf den Bäumen mit einem Knödel im Mund.

Im Sprachgebrauch der Zielgruppe heißt es deshalb trotz der thulischen Assoziation nicht "Nordic Walking", sondern: "jetzt auch immer zwei solche Stecken mitnehmen".

Es eilt langsam: Wo als Hit (oder "Schlager"?) des nächsten Sommers wieder mal Leggins vorgesehen sind, müssen die Kollektionen besser noch schnell in "Thrombosestrümpfe" umetikettiert werden.

Ich sag das nur, damit es nicht heißt, ich hätte nix gesagt.

Warum Start-ups scheitern

Ungekürzt, weil es so schön ist.
Meine Herzensaussagen in Rot.

Mir egal, ob’s aufgewärmt und älter ist. Es ist richtig, und man kann die folgenden Statements nicht oft genug wiederholen.


Interview mit Dieter Schneider, der als Business Angel Existenzgründern
in Nordbayern mit Rat und Tat zur Seite steht.

Jedes fünfte junge Unternehmen gibt in den ersten fünf Jahren wieder auf.
Das sagen zumindest die Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums.
Erstaunlich, angesichts des Netzwerkes aus Beratungsleistungen und
Finanzierungshilfen, die es in Deutschland für Existenzgründer gibt.
Was läuft also schief?

Start-up-Unternehmen leiden oft an Selbstüberschätzung. Jedes hat eine
revolutionäre Idee, jedes eine weltbewegende, einzigartige Technik.
Aber neben der Selbstüberschätzung ist die schlechte Beratung von
Dienstleistern wie Wirtschaftsberatern, Werbern oder Investoren ihr
größtes Handicap.

Wo genau sehen Sie die Schwächen in der Beratung der Gründer?

Nehmen Sie Werbeagenturen. Ihre Kampagnen sind meist nur laut, ohne auf
das Produkt einzugehen.
Von Marktkenntnis ganz zu schweigen. Und die
Geldgeber richten ihren Fokus nur auf Umsatz und Provisionen. Sie sind
zwar ausgewiesene Finanzexperten, haben aber ebenso vom Produkt und vom
Markt keine Ahnung.

Aber müssen nicht die Gründer selbst ihren Markt kennen?

Das Geld wird am Anfang nicht in große Marktuntersuchungen gesteckt.
[Großer Fehler, Anm. von the missing link.]
Hier stehen meist persönliche Erfahrungen
der Gründer hinter den Zahlen. Sie sind das Fundament. Und wenn das schon
wackelt, kann auch das Haus nicht auf festem Boden stehen.
Diese Einschätzung
deckt sich übrigens auch mit den Erfahrungen des Businessplan-Wettbewerbes
Nordbayern (BPWN). Fehler, die sich in den Businessplänen schon
andeuteten, sind nach den Worten von Dr. Axel Thierauf, Geschäftsführer
des BPWN, meist der Grund für ein späteres Scheitern des Unternehmens.
Dabei steht die mangelnde Kenntnis des Marktes an erster Stelle.
Existenzgründer sind auf ihr Produkt, ihre Idee fixiert. Nach der
Bewilligung der ersten Finanzierungsrunde holen sie sich „kreative
Agenturen“ ins Haus, die ihr „Baby“ vermarkten sollen, beauftragen sie
Unternehmensberater für die Steuer- und Finanzierungsangelegenheiten.
Echtes Marketing bleibt außen vor.
Und am Ende wundern sie sich, dass
der Laden nicht läuft. Der Punkt ist, dass sie keinen Spezialisten im
Unternehmen haben, der sich darum kümmert, wie groß der Markt für ihr
Angebot ist, wer die potenziellen Kunden sind oder wie diese gewonnen
werden können.

Wer oder was könnte da Abhilfe schaffen?

Ob Wirtschafts- oder Steuerberatung, klassische Werbeagentur oder
Venture-Capital-Geber, alle haben nur ihre Einzelinteressen im Blick.
Möglichst schnell mit dem jungen Unternehmen Geld zu verdienen.
Würde
einer der Berater genauer recherchieren, sich intensiver mit dem
Unternehmen beschäftigen, würden sie sehr schnell die wirklichen
Verkaufsargumente, die echten Vorteile herausarbeiten und kommunizieren
können.
Ja, denn das Produkt und seinen Markt genau zu kennen, eine Beziehung
zu den Kunden aufzubauen, das ist für junge Unternehmen das A und O.
Ich muss heute mehr denn je meinen Partnern Produkte oder
Dienstleistungen anbieten, die sie wirklich wollen und benötigen. Und
wer es zusätzlich schafft, auf die individuellen Neigungen einzugehen,
schafft erfolgreiche Kundenbindung und langfristige Beziehungen.

Können dabei die Business Angels helfen?

Der Business Angel sollte mit seiner Erfahrung und Fachkenntnis als
Unternehmer den Existenzgründern einen Weg weisen, ihnen beim Aufbau
der Strukturen helfen. Denn die Strukturen müssen bei jungen Start-ups
ganz schnell wachsen – und welcher junge Untenehmensgründer hat sich
schon mit Personalführung oder Buchhaltung und Controlling beschäftigt?

Wichtig wäre aber auch, dass sie Ideen und Ansätze verknüpfen, um diese
auf Marktrelevanz zu prüfen. Doch Marketing-Fachleute sind auch bei den
Business Angels Mangelware. Apropos Business Angel: Bei manchen
Beratern wäre Business Devil die treffendere Bezeichnung.
Es ist also
ganz wichtig, genau zu prüfen, von wem man sich beraten lässt.

Gibt es da ein Gütesiegel?

Um die Spreu bei den Beratern vom Weizen zu trennen, gibt es diverse
Netzwerke, wie etwa die Nordbayerischen Business Angels. [Als alte Oberfränkin unterstütze ich das, Anm. von the missing link.]
Wer hier tätig
werden will, muss zum einen ein Profile Sheet ausfüllen, zum anderen
einen Fair-Play-Kodex sowie eine Vertraulichkeitserklärung
unterzeichnen. So können sich Start-ups schon frühzeitig und fundiert
informieren, können sie sich sicher sein, dass die Business Angels
vertrauenswürdig sind.
Heutzutage hört man besonders viel über junge Dot-com-Unternehmen, die
Schwierigkeiten am Markt haben. Wie schaffe ich es denn, etwas
Abstraktes wie einen Internet-Service an den Endverbraucher zu bringen?
Untersuchungen zeigen, dass 80 Prozent der Bevölkerung die Werbung
junger Dot.coms nicht verstehen.
Gerade die Online-Marken müssen aber
alles daran setzen, emotionale Haltepunkte zu bieten, Vertrauen zu
schaffen und Sicherheit auszustrahlen. Und das in sehr kurzer Zeit,
denn die neuen Online-Marken haben nicht das finanzielle Polster lange
auf den Erfolg warten zu können.


Können denn da die Existenzgründer, die jetzt anfangen, nicht von den
Erfahrungen derer profitieren, die schon länger im Geschäft sind?

Ja, seit einiger Zeit stellen sogenannte Boomerangs ihre
Beratungsleistungen zur Verfügung: Das sind Unternehmer, die mit Ihrem
ersten Dot.com- oder Start-up-Unternehmen gescheitert sind, aber eine
Menge Erfahrung im Umgang mit Geldgebern, Beratern und dem
Start-up-Milieu haben. Ihre Erfahrungen anzuzapfen, sie einzubinden,
wird in Zukunft ein immenser Vorteil für Gründer sein.
Haben Sie zum Schluss noch einen Tipp für junge Leute, die sich jetzt auf eigene Füße stellen wollen?
Ob New oder Old Economy – im Grunde gilt eine ganz alte Weisheit: Man
kann nur verkaufen, was der Markt wirklich fordert oder wofür ich
Märkte schaffe.

Dieter Schneider ist Regionalsprecher der
Nordbayerischen Business Angels und Geschäftsführer einer Werbe- und
Marketingagentur in Würzburg.

Quelle: Fokus.msn.de

Die Werbe- und Marketingagentur heißt Buena La Vista und hat sich vor kurzem ein nettes Eigentor mit ihrem nicht ganz uniquen White Label geleistet. Aber wahr und richtig sind die Statements des Gründers Herrn Schneider allemal, das möchte ich betont würdigen, anerkennen und weitergeben.

Es sind auch meine Erfahrungen und die meines Mannes im Umgang mit jungen Kunden und Gründern:
Eine saubere strategische Profilierung fehlt meist, und deren vorhandene Werbung kommuniziert sie zwangsläufig dann auch nicht. Es wird zu viel in lyrische Verschlüsselung gesteckt, oft Eigenbau, das nennt man dann "kreative Texte" (sind sie nicht, sie sind einfach: Bullshit). Mit Verlaub.

Die häufigsten Fehler im Businessplan


Es geht hier zwar vorrangig um die Fehler von Venture-Capital-Suchern, aber genauso gut kann man es für jeglichen Businessplan beherzigen. Denn unzureichende Marktanalyse, Selbstüberschätzung und fehlendes Bewusstsein für gezielte Marketingmaßnahmen, das sehe ich bei einigen meiner Kunden, die sich frisch ins Getümmel stürzen, auch. Und muss erst BWL-Nachhilfeunterricht leisten, bevor ich losdesignen kann. Wer nicht glaubt, dass ich das als Kommunikationsdesigner kann, der jahrelang in Agenturen Strategie geschrubbt hat, kann mir gern eine Mail schicken, es kommt dann sofort eine authorisierte Bestätigung meiner Kunden.

Diese Untersuchung ist dermaßen relevant und spricht mir aus der Seele, dass ich mir erlaubt habe, sie in voller Länge rein zupasten. Peitsche schwing! Ich sach nur: immer an den Kundennutzen denken! und nicht verliebt an die echten oder eingebildeten Qualitäten des Produkts oder der Dienstleistung, mei Red’.

Was ich für die Zusammenarbeit mit Designern und Textern für am wichtigsten halte, habe ich hässlich rot markiert, Augen-Strafe muss sein. Wer dennoch Probleme hat, seine Unternehmensidee sauber profiliert darzustellen, oder mit der Rechtschreibung sehr hadert, darf mit uns Kontakt aufnehmen, wir können das. Auch Cash Flow Berechnungen (Designer haben es manchmal auch mit Zahlen Biggrin_12
).


Die wichtigsten Fehler bei der Bewerbung um Risikokapital

1. Unzureichende Marktanalyse
2. Fehlende Kundenorientierung
3. Selbstüberschätzung
4. Nicht nur Erster, sondern auch Bester sein
5. Unrealistische Schwachstellenanalyse
6. Gute Ideen alleine reichen nicht
7. Falscher Fokus
8. Formale Fehler
9. Das Zahlenwerk muss stimmen
10. Zusammensetzung des Gründerteams

 

Basis: 500 Businesspläne von Internet-Start-ups
Analysten: Das Marktforschunginstitut Market Lab & das Risikokapitalunternehmen Econa AG

 
 

1. Unzureichende Marktanalyse

   
Der häufigste und gewichtigste Fehler der untersuchten Businessspläne
(81,8 Prozent) ist die unzureichende Untersuchung des Marktes für die
Start-up-Idee. Gründungswillige müssen ermitteln, wie groß der Markt
für ihr Angebot ist, wer die potentiellen Kunden sind, wie viele
potentiellen Kunden es für ihr Angebot gibt und wie viele davon
tatsächlich gewonnen werden können. Die mangelhafte Marktanalyse führt
zu falschen oder unrealistischen Umsatz- und Ertragsprognosen.
 

2. Fehlende Kundenorientierung

   

Aus einer unzureichenden Marktanalyse folgt als Konsequenz die fehlende
Kundenorientierung (79,4 Prozent)
. Besonders bei technischen Produkten
wird eine frappierende Detailverliebtheit deutlich. Der tatsächliche
Bedarf des Kunden wird meistens falsch verstanden, nur der
vermeintliche Produktnutzen in Erwägung gezogen.
Der Kunde will jedoch
nicht den technisch aufwändigsten Bohrer, er will die saubersten Löcher
in der Wand.
Darin besteht letztlich der Nutzen, der demnächst
vielleicht durch den Laserbohrer befriedigt wird. Gründer fragen sich
zu selten, welches Kundenproblem sie lösen und welchen Nutzen sie damit
letztendlich bieten.
 

3. Selbstüberschätzung

   
52,4 Prozent der Gründer missachten die Spielregeln des Marktes und
unterschätzen die Anforderungen an ein Start-up – von
Unternehmensaufbau und – führung bis hin zum IPO. Diese Überschätzung
der eigenen Fähigkeiten resultiert häufig aus einer fehlenden
unternehmerischen Einstellung
. So zeigen sich in den untersuchten
Businessplänen oft völlig unrealistische Vorstellungen von
Personalkosten – Sozialabgaben wurden vergessen, oder Firmenwagen als
Erstes genannt. Die Vorstellung vom schnell verdienten großen Geld
verstellt den notwendigen strategischen Weitblick für das Unternehmen.
 

4. Nicht nur Erster, sondern auch Bester sein

   
In 42,5 Prozent aller Fälle wurde die Chance des vermeintlichen First
Moves als Erfolgsgarant für die Idee gesehen – der Glaube, es gäbe
keine Konkurrenz, ist fahrlässig: Es gibt immer Unternehmen, die das
Kundenproblem ebenso lösen können.
Das Ziel ist also: nicht nur
schneller, sondern vor allem auch besser, d.h.
nutzenorientierter
agieren.
 

Die
potentiellen Unternehmer übersehen außerdem häufig, dass die meisten
Ideen nachahmbar sind:
Was hindert ein finanzstarkes Unternehmen der
Branche, in der sie tätig werden wollen, dasselbe zu tun – insbesondere
wenn die Idee gut ist?
 

5. Unrealistische Schwachstellenanalyse

   
72,2 Prozent der Start-ups verkennen den Wert einer realistischen
Schwachstellenanalyse und beschränken sich auf die Darstellung von
vermeintlichen Stärken und überzogenen Chancen. Nur eine realistische
Selbsteinschätzung ermöglicht jedoch die Überwindung von Schwachstellen.

 

6. Gute Ideen alleine reichen nicht

   
Hinter einem Start-up Vorhaben steht häufig lediglich eine gute Idee.
Nur die Hälfte aller Existenzgründer (48,8 Prozent) erkennen die
Wichtigkeit des Businessplans als Planungs- und Steuerungsinstrument
zur Überprüfung der Wirksamkeit des Geschäftsvorhabens.
 

7. Falscher Fokus

   
80 Prozent der Business Pläne sind mit der falschen Zielsetzung
geschrieben. Der Leser ist als potentieller Kapitalgeber hauptsächlich
am Return-on-Investment interessiert, muss dem Businessplan also Nutzen
und Erfolgschancen des Vorhabens entnehmen.
Die Argumentationskette
sollte dabei schlüssig und überzeugend sein.
 

8. Formale Fehler

   
Bei 54,2 Prozent der untersuchten Businesspläne wurden triviale Regeln
der Rechtschreibung, Struktur, Tonalität und Gliederung missachtet.
Das
disqualifiziert den Bewerber umgehend.
 

9. Das Zahlenwerk muss stimmen

   
In 71,8 Prozent der untersuchten Businesspläne wurden einige Positionen
mit einer überzogenen „Schein-Genauigkeit aufgeführt. Während das
Gesamtzahlenwerk nur lückenhaft dargestellt war.
Darüber hinaus wurden
wichtige Kostenpositionen schlicht vergessen oder falsche Steuersätze
angegeben. Hinzu kommen oft fatale Rechen- oder Formelfehler.
 

10. Zusammensetzung des Gründerteams

   
Der Businessplan muss die Kompetenzen des Teams in allen relevanten
Bereichen präsentieren. Tatsächlich rekrutiert sich das Team aber in
62,4 Prozent der Fälle
aus einseitigen Kompetenzbereichen, die
beispielsweise die Bedeutung einer konsequenten Marketingstrategie nur
unzureichend erkennen.
Der Businessplan muss über eventuelle
Schwachstellen im Team informieren und Lösungen – etwa durch
Personalakquisition – nennen.

Quelle: Focus online

Stimmt auch wieder.

Mediamarkt und Saturn in der Kritik. Alle? Nein, Nico (Lummaland vom 21.9.2006) will den Service nicht ganz verdammen.

"Ausserdem wird immer der Service bemängelt. Auch das kann ich nicht
nachvollziehen. Das Servicepersonal ist gut zu finden, man erkennt es
immer an der Menschentraube, die schnell größer werdend langsam durch
den Markt wandert."

Jau :-)

Muss mir das Lachwasser aus den Augen wischen.

Spirale

Abb.: MM Logo, an rotierende Menschentrauben gemahnend.

Hallo, ich bin dein Spam!

Nach der Devise "Ein Dummer findet sich immer" haste ich zum Telefon, stolpere über den Wolf, dann über die Katze. Das Geräusch, das aus ihr kommt, muss ich irgendwann podkasten, es lässt einen das Blut gefrieren.

Nein, ich will keinen Ärmelschoner! Besucht werden von einer ganzen Druckerei will ich schon gar nicht, die mitgebrachte 6-Farben MAN-ROLAND passt nicht in mein Büro. Viele Termine am Telefon = die effektivste und kostengünstigste Akquise für den Mittelstand? Bitte schickt mir ganz normale Prospekte.

Ich ruf euch auch an Kiffersmilie2
, versprochen!
________________________________________________________________

Für Opfer von Spam hat die Reg TP eine eigene
E-Mail-Adresse und eine Faxnummer eingerichtet. Kontaktinformationen
gibt es auf dieser Seite. Dort können Sie auch erfahren, welche
Firma hinter welcher Mehrwertdienstrufnummer 0190/0900 usw. steckt.

Hier die Tele-Robinsonliste http://www.telerobinson.de/

Wie umwerbe ich eine Frau?

So?

Hirnbach_1

Sollte diese hochinteressante Frage an meinen Mann abgeben, aber der liest gerade Kerner & Beckmann. (= wirbt gerade nicht, im spar-mode)

2 von 3 Frauen fühlen sich laut Media Analyzer nicht von der Werbung angesprochen. Gefunden in der Süddeutschen.

Frauen behaupten, sie wüssten, was sie wollten, aber gehen ständig zum
Umtauschen. Da stimmt was nich, dachten sich die Ogilvys  – recht
so! – und ließen das untersuchen in der Studie "Insight/Outsight Women". Ketzerischer Gedanke: Vielleicht liegt es einfach nur an der schlechten Qualität von Schuhen oder Hosen. Mein Mann probiert max. eine oder zwei Hosen aus und die sind es dann, egal ob sie zwicken oder schlabbern.

Ergebnis der Studie, Frauen seien vielschichtig, kompliziert, widersprüchlich, unverständlich, ärgerlich, spannend – eine echte Herausforderung.

Empfehle wie immer, beim Marketing die Kirche im Dorf zu lassen. Am End liegt’s nicht soooo sehr am Marketing, sondern multifaktoriell woanders: Industrie-Nahrungsmittel, IT-Murks, giftiges, kantiges Spielzeug und schnell abgewetzte Stoffe aus Asien. Da bin ich auch gern sehr vielschichtig unterwegs, nämlich umtauschend, bis der Arzt kommt. Oder Kaufverweigerung. Das ist nicht widersprüchlich, das ist geradlinig wie nix :=)

Ein Schritt in die richtige Richtung? Online-Werbung, die sich dem redaktionellen Inhalt anpasst.

Ein Traum der Werber, näher an die Zielgruppe ran zu kommen, rückt näher. Das Planungssystem
„Contact“ der Münchner Newmedia-Agentur Plan.Net kann vorbestimmte „Schlüsselwörter“ im redaktionellen Kontext aufspüren und die inhaltlich passende Werbung dazu auf dem Bildschirm flexibel ausgeben. Das ging bis jetzt nur bei wenigen online-Portalen. (Quelle: acquisa – Das Magazin für Marketing und Vertrieb.)

Der Weg in die Richtung erwünschte Werbeinformationen ist dennoch noch weit. Eine Software kann nicht vorhersagen, ob nicht beispielsweise das Schlüsselwort "Uhr" die Uhrzeit in Oz meinte, statt des Produktes Uhr. Stell ich mir knuffig vor, wenn einem dann Banner und Werbeanzeigen für Wempe, fossil oder 
Patek Philippe entgegenflappern.

Bis es soweit ist, dass so eine Software Keyword Cluster oder ganze Phrasen erkennen kann, werde ich Popups ausgeschaltet lassen, die ekelhaften Telekom-Layer, wo ich das Kästchen zum Wegbeamen nicht finde mit Tippex wegmachen, und sämtliche Steinzeit-Banner übersehen. Meinen Kunden, die Dienstleistungen anbieten, die über Vertrauen und Face-to face laufen, biete ich derzeit bis dahin an, ein attraktiveres Image aufzubauen. Ihre Kunden werden es Ihnen danken.

Jetzt zum Wetter.

Was Community wert ist

Ein Fest für den Hof. 2. Preis der Stadt München für Hofgestaltung und -begrünung.

Unser_hof

Da wohnen und arbeiten wir.

Die Eigentümergemeinschaft übernahm die Gestaltung in Eigenregie. So
entstand ein anziehender Aufenthaltsbereich für Erwachsene und Kinder
mit vielen ausgefallenen Details z.B. die Sumpfpflanzenrinne vor dem
Nebengebäude, der Materialmix des Bodenbelages, die vielen versteckten
Sitzecken.

Mein Mann und ich sind stolz darauf, hier leben und arbeiten zu dürfen. Und das Fest dazu heute am Samstag war… KLASSE!

Eine lebendige Nachbarschaft in einer Großstadt, wo man sich wirklich noch kennt und miteinander lebt und umgeht. Lob auch auch an unseren Wahnsinns-Hausmeister Bogdan Chrebor und Frau Anja – dem Namen nach und auch so absolute Voll-Münchner – und an Ute Schellhas, der WEG-Beirätin, für die Organisation. Um 19:00 waren die Würschtel wech (der Vroni-Bär hat dann flugs mit dem Radl Initaitive ergriffen und lecker chicken wings zugekauft. Das Bierfaß war oktoberfestwürdig, der Rotwein floss in Strömen, während die Kinder die Fußbälle sonstwohin schossen. Wir als EG-Bewohner haben einen guten Glaser an der Hand, kein Problem.

Das Ganze ging bis um 2:00. Wir fürchteten schon, dass die Polizei klopft, denn wir waren nicht sonderlich artig im Sinne der Hausordnung, die die Ruhezeiten regelt. Für den Hofpreis darf das aber sein.

Mit einer Jam-Session und 2 Gitarren (ein Profi inhouse, kubanisch, und unser Haus-Pathologe mit amerikanischen Klängen) und 3 Vocals endete der Abend. Bogdan hat mir noch rasch einen Rotwein über die Hose gekippt, diverse Gläser gingen zu Bruch, ein Mordskabel zum überbrücken für den Baby-Phone von Mimi zum 3. Stock war nötig, das war ois.

Schee wars, danke.