Faust in your face

Zwei Seelen, ach, in meiner Brust!
Zwei Brüste, ach, in meiner Seele!

Kathrin Bach, Buchhändlerin und Lyrikerin, Berlin, 4. Oktober 2017.

Da schau her, zu was für Themen wir auf einmal tagesaktuell werden können: Ab heute schmeißen die Münchner Kunsthalle und der Gasteig ein Faust-Festival. Ganz recht gehört: Faust, der von Goethe:

München steht 2018 fünf Monate lang im Zeichen von Goethes berühmtestem Drama. Vom 23. Februar bis 29. Juli 2018 präsentieren mehr als 200 Partner und Institutionen überall in der Stadt ihre Projekte zum Thema “Faust”.

Soweit die Eigenbeschreibung, mit weiteren Küchenhandtuchstickereien wie:

“Faust” ist aktuell, Faust ist der prototypische moderne Mensch – rastlos auf der Suche, jedoch nie am Ziel. Das Drama hinterfragt den Menschen noch immer in seiner Verführbarkeit, Moral und Gesellschaftsstruktur. Seine Fragen sind auch unsere großen Fragen heute.

Wo wollen wir hin in unserem Streben? Was ist unser Preis? Wie weit dürfen wir gehen? Was ist Glück? Die Reise beginnt …

Zu deutsch: Keiner weiß warum. Man verstehe mich recht: Das ist ja dann auch ein feiner Zug von der Kunsthalle und dem Gasteig. Wahrscheinlich muss es 2018 sein wegen des 210-jährigen Jubiläums der Erstveröffentlichung, wenn man das Faust-Fragment von 1790 nicht mitrechnet; der “Urfaust” von ungefähr 1775 war schon immer ein Konstrukt, und spätestens seit der revolutionären Ausgabe von Albrecht Schöne 1994 ein überholtes dazu.

In München muss es wahrscheinlich sein wegen Goethes beherzter Flucht aus der Stadt nach seiner ersten, letzten und einzigen Nacht in einem Wirtshaus, das heute ein Hutgeschäft ist, und in dem er sich noch nicht mal besaufen mochte.

Das Maskottchen der Unternehmung ist ein gezeichneter Pudel: der mit dem Kern, also Mephisto persönlich. Und er ist ein Mädchen — wahrscheinlich wegen Bibiana Beglau, die seit 2014 den Mephisto am Residenztheater mit ganz unerhörter Brillanz spielen soll. Und sie heißt Luzi — die Pudeline, nicht die Beglau. Das kommt von Luzifer und soll wohl die Abkürzung von Mephistopheles sein. Vielleicht auch eine Reverenz an die Schauspielerin Lucie Lechner, die sich ihren Namen nicht ausgesucht hat, und wenn doch, dann nicht nach einer diabolisch missverstandenen Variation über die römische Venus, und die einmal als Sponsorin auftritt und dreimal als — nein, nicht als Mephistopheline, sondern als Fäustin. Bei Christopher Marlowe um 1588 war Mephisto noch eine Art Laufbursche von Luzifer, bei Goethe, auf den die Münchner Event-Ballung sich bezieht, fragt er: “Ihr schönen Kinder laßt mich wissen: Seyd ihr nicht auch von Lucifers Geschlecht?” — wenn auch erst im zweiten Teil, den bestimmt kein Mensch in München jemals bis zum Schluss durchgehalten hat — und das wiederum wahrscheinlich, weil zu arg des Geheimrats Rotweinlieferungen aus ihm sprechen und zu wenig gemütliche Bierseligkeit. Aber lass recht sein, “Luzi” klingt ja schon besser als “Mephi”.

München halt. Hauptsache, man kann eine Sekt- und Biertränke daneben hinstellen, gell. Sehen wir’s mal optimistisch: Es werden über 500 Veranstaltungen angedroht. Die können ja schon rein statistisch nicht alle scheiße sein.

Soundtrack: Colum Sands & Scarlett O’Seeboldt: Goethe’s Song, aus: All My Winding Journeys, 1996. Das ist nach “Nähe des Geliebten” von 1795 und deshalb so fern vom “Faust” wie, sagen wir zum Beispiel: eine Zusammenrottung kulturell unterforderter Schwollköpfe im München des 21. Jahrhunderts – und dabei schau ich niemanden an! –, aber wirklich schön:

Ende der Allee

Fassen wir also endlich zusammen: Das Gedicht von Eugen Gomringer geht:

avenidas
avenidas y flores
flores
flores y mujeres
avenidas
avenidas y mujeres
avenidas y flores y mujeres y
un admirador

Alleen
Alleen und Blumen
Blumen
Blumen und Frauen
Alleen
Alleen und Frauen
Alleen und Blumen und Frauen und
ein Bewunderer

Auch wenn man für das absichtsvoll schlichte Spanisch mit dem kleinen Latinum auskommt, gibt die deutsche Übersetzung anzuführen besonders viel Sinn, weil Gomringer als bolivianisch-schweizerischer Dichter geführt wird, aber ab 1954 die Konkrete Poesie mitbegründet hat, die sich wesentlich im deutschen Sprachraum — ja, auch in anderssprachigen — äußerte. Avenidas fällt formal und historisch unter die Vorformen der Konkreten Poesie und vermittelt als solche außer einer visuellen Konstellation einen — offensichtlich anfechtbaren — Inhalt und stammt von 1952; gesammelt erschienen ist es 1953 in konstellationen bei der Berner spiral press.

Nun hat sich die glücklose Berliner Alice Salomon Hochschule seit 2011 dazu entschieden, das Produkt eines von ihr selbst ausgezeichneten Dichters öffentlich auszustellen, in dem implizit die Schönheit von Frauen mit der Schönheit von Blumen gleichgesetzt wird. Meinungsstarke und diskussionsfreudige Kräfte haben das missbilligt, weil sie es in gesellschaftsschädigender Weise unzulässig finden, Frauen mit Pflanzen gleichzusetzen.

Da haben sie recht. Das gleiche finde ich auch, das findet bestimmt sogar Eugen Gomringer. Inzwischen haben alle Berufenen und Unberufenen ihre Argumente dafür und dagegen ausgetauscht, das Gedicht an seiner öffentlichen Stelle zu überpinseln. Recht behalten haben die Handwerker, die empfohlen haben, dass die Hauswand 2018 sowieso renoviert gehört. Das hätte nicht einmal dann mit Zensur zu tun, wenn die fragliche Hochschule nicht entschieden hätte, die Preisträger an ihrer Hauswand fortan regelmäßig durchzuwechseln. Nichts mit Zensur, umso mehr mit Hausrecht: Wenn ich schon dafür zuständig bin, die Renovierung zu bezahlen, werde ich wohl an meine Hauswand schreiben dürfen, wozu ich lustig bin; ich selbst liebäugele mit Alle Wässerlein fließen von Friedrich Rückert 1834 oder irgendwas von Gernhardt, wie jeder andere anständige, fühlende Mensch auch.

Mein Hausrecht stieße dann an seine Grenzen, wenn ich jemanden mit meiner Gedichtauswahl beleidigte, zum Beispiel bestehende Gesetze oder irgendwelche meinungsstarken und diskussionsfreudigen Kräfte, die nichts mit Gedichten anfangen können. Weil ich ein guter Nachbar wäre, würde ich freiwillig zusätzlich darauf achten, was ich meinen Mitgeschöpfen zumuten wollte, und nähme von Sachen, die sich gerade nochmal so innerhalb legaler oder Geschmacksgrenzen bewegen, Abstand. Je nach dem Zustand meiner Hauswand fände ich es dann wie die Alice Salomon Hochschule (die ihrerseits offenbar nichts mit Bindestrichen anfangen kann), meine Hütte neu zu streichen, oder eben: mich zu freuen, dass zum ersten Mal nach wie vielen hundert Jahren die schöne Orchidee der Gedichtinterpretation gesellschaftliche Relevanz erhält.

Normalerweise kommen jetzt nämlich welche und sagen: Ach komm, ist doch bloß ein Gedicht. Das war die letzten paar Unterepochen des gesamten Kapitalismus so, und da schau mal her, wie wichtig auf einmal ein 65 Jahre altes Gedicht aus 8 extrakurzen Versen sein kann.

Gedichte, die kann man nämlich, liebe Kinder in und außerhalb Berlin, so oder so sehen. Eure eigene Auslegung, liebe Kinder, ist zulässig. Sie ist aber nicht die weltweit einzige zulässige, sondern eine von über ungefähr acht Milliarden möglichen, allesamt zulässigen Auslegungen. Auch wenn euch die Zahl gerade etwas mutig angesetzt erscheint, versteht ihr vielleicht so, was ich meine. Nicht jede von den acht Milliarden ist nämlich auch sinnvoll, liebe Kinder. Da muss man schon auch vorher schauen, was in dem Gedicht drinsteht, wer es gechrieben hat, wann, unter welchen äußeren Umständen und warum. Das hat euch euer Deutschlehrer doch bis zum Überdruss gefragt, was uns der Autor damit sagen will, stimmt’s? Und der hat euch auch beigebracht, dass es keine Interpretation gibt, die gegen eine andere gewinnen oder verlieren kann, außer sie ist so strunzdoof, dass sie überhaupt keine Interpretation sein kann. Und damit will ich nichts gegen eure Auslegung gesagt haben, denn ich finde, dass sie ihre Qualitäten hat. Ihre political correctness, die ihr gerne geltend macht, zählt nicht dazu.

Seid sicher: Eugen Gomringer wollte uns damals, 1952, bestimmt nicht sagen, dass man Weiber ausrupfen sollte wie Gemüse, er wollte auch keine Frauen herabsetzen, und er wollte ganz sicher nicht zu Gedankenlosigkeit und Nachlässigkeit im menschlichen Umgang aufrufen. Glaubt es ruhig: Der alte Onkel Gomringer (Jahrgang 1925) wollte eher das Gegenteil und steht bis heute auf eurer Seite. Da dürft ihr gern nachschauen unter werkimmanenter Interpretation, Sprechabsicht und solchen Sachen. Man schrieb nämlich, wie gesagt, 1952, als Eugen Gomringer zwei Jahre vor seinem Manifest zur Konkreten Poesie stand, die erstens einen Heidenspaß macht und zweitens zur Achtsamkeit gegenüber Sprache und Personen anhält, und als man anderwärts Sätze mitlesen musste wie “Er (irgendein Playboy, Filmstar oder Prinz) liebt rassige Pferde, schnelle Autos und schöne Frauen”.

Letzteren Satz hab ich aus der Titanic— keine Angst, nicht aus dem provokanten Teil, wo sie frauenfeindliche Reden führen und chauvinistische Pimmelwitzchen reißen, um klar zu machen, was Satire alles darf, aber nicht sollte — sondern von einem der Schreiber, denen man zuerst mal glauben darf: Stefan Gärtner in Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück: Die Blumen des Bösen, Titanic, 28. Januar 2018, wo er ihn von Luise F. Pusch überliefert, die ihn übrigens schon am 17. September 2017 in die Diskussion eingebracht hätte:

Dazu würde mir ja nun einfallen, daß schlechthin jeder Blick etwas zum Objekt macht (des Blickes nämlich) und ein Liebesgedicht oder ein einschlägiger Popsong ohne ein (und sei’s verhohlenes) Objekt der Sehnsucht gar nicht auskommen. (Sarah Kirsch: “Immer wollen dich meine Augen“.) Zweitens lassen sich die Reihen Pferde – Autos – Frauen und Straßen – Blumen – Frauen nicht gleichsetzen, wie ein Illustriertenartikel (Achtung, Textsorte!) nun einmal kein Gedicht ist, welches dazu neigt, eine Sinnebene mehr zu haben: Wenn es eine Chiffre für (männliche?) Sehnsucht gibt, dann ist es die Straße, und wenn es an dieser Straße Blumen (Schönheit) hat, sind wir eher bei Eichendorff als bei Weinstein. Dann Auftritt der Frauen, die sowenig “Blume”“ sein müssen wie, um in Puschs Analogie zu bleiben, Autos: Es gibt auf und an der Straße Blumen und Frauen, wie es Autos und Frauen gibt.

Ich sag’s bloß, weil’s ja im Heideröslein, das seit Aberjahrhunderten arglosen Schulkindern beigebracht wird, unverhohlen um eine Vergewaltigung geht. Aber erstens ist die offizielle Lehrversion von Goethe selber nur geklaut und zweitens gewinnt die Rose. Und mein Vater, immerhin zehn Jahre jünger als Eugen Gomringer, meint, dass solche, die über Gedichte reden, bloß den Sauerstoff aufbrauchen, und solche, die das Sagen haben, über alles mögliche reden außer über Gedichte.

Sie sollten, liebe Kinder, sie sollten.

Ein Mann, ein Wort

Wenn’s nicht kaputt ist, reparier’s nicht.

Volksgut.

Wenn ich nix sag,
mach ich’s;
wenn ich’s nicht mach,
sag ich was.

Wenn ich was gemerkt hätt,
hätt ich’s gemacht;
wenn ich’s nicht gemacht hab,
hab ich nix gemerkt.

Wenn ich nix sag,
wird nix sein;
wenn was war,
merk ich’s schon.

Soundtrack: Kroke: Time, 2010:

Crossover über Kreuz

There was a guy of
low IQ who mixed up li-
mericks with haiku.

Jemand musste es mal hinschreiben. Wenn das jetzt nicht viral geht, weiß ich auch nicht.

Soundtrack: “Saint” Oliver Nowak + King John = Jack’s Compass: Kazimierz auf Klezmer-Mandoline. Die Melodie ist ein polnisches Traditional und wird von der grandiosen Krakauer Klezmerkapelle Kroke überliefert. Die Hauswand mit der Löwin von Juda steht im Krakauer Judenviertel Kazimierz, was sich nicht “Katzimiez” ausspricht, sondern ungefähr “Kasimmjesch”, betont auf der Penultima.

Das erste Frühlingsgedicht 2018

Wie, wenn über diese Wiese
eine sachte Brise bliese?

Macbeth's Hillock, Wikimedia Commons

“Erster!” sag ich.

“Wieso eigentlich nicht: ‘fiese Brise bliese’?” sagt Vroni.

“Weil’s dann das erste Herbstgedicht 2018 wäre.”

“Das damit ich geschrieben hätte.”

“D’oh.”

Bild: Macbeth’s Hillock (2.5 km from Brodie Castle) (49 m), traditionally identified as the “blasted heath” where Macbeth and Banquo first met the “weird sisters”, lies between an area known as the Hardmuir and the A96 (Inverness to Aberdeen trunk road), about 2.5 km south-west of Brodie Castle and 250 m east of the Nairn(shire)-Moray(shire) boundary, 23. September 2006.

Zwitschern ohne Twittern

Als erstes hab ich gelernt: Auch 2018 — gesundes Neues noch, falls wir uns noch nicht gesehen haben — auch 2018 ist mein Default-Zustand: ruhend im Bett. Das mag sich etwas aufwändig im Unterhalt anhören, ist aber recht umkompliziert umschaltbar in eine Art Aktivitätsmodus. Während der Verweildauer im Bett bin ich auf möglichst lückenlose Zufuhr audiovisueller Eindrücke angewiesen, dann wird das auch was mit dem Aktivitätsmodus. Nahrungszufuhr zum Beispiel. Oder das Gegenteil davon, jedenfalls hab ich seit Menschenaltern nicht mehr ins Bett gepinkelt und habe das mindestens so viele Menschenalter auch nicht vor.

Kurzzeitig war meine Versorgung mit audiovisuellen Eindrücken unterbrochen. Erst wollte ich die Soundcard nachschauen, hab mir dann aber bloß die Ohren spülen lassen. Das zahlt wenigstens die Kasse. Seit ich weiß, dass von den seit 1998 bekannten Vögeln gerade noch 85 % am Leben sind (von den Insekten 20 %), und was ASMR ist, muss ich zum Schönesachenhören nicht mal mehr an den Flaucher und entdecke ganz neue Ecken auf YouTube. Es ist eine Lust, im 21. Jahrhundert zu leben.

Cave Brassicam

Und — was war? — Wieso, war was? — Ach so, Weihnachten.

Früher, liebe Kinder, als die Menschen sich noch auf Weihnachten freuten, statt es als Endspurt einer Etappe von etwas Ungeliebtem zu betrachten, früher, da bekamen die Menschen um Weihnachten herum — man wusste nie ganz genau, wann — Besuch von der autoexec.bat und der config.sys.

Natürlich waren die beiden das ganze Jahr über da und wirkten und woben im Verborgenen, wie das Christkind auch, nur eben um Weihnachten herum machten sie sich den Menschen bemerkbar und erschreckten die Kinder, die keinen Plan davon hatten, wie sie sich auf der MS-DOS-Ebene zu verhalten haben. Heute treten autoexec.bat und config.sys nicht mal mehr so häufig auf wie der Krampus, die Kinder erschreckt heute die svchost.exe.

Jedenfalls erzählen einem das die Schoßkinder des Glücks, die noch in die Registry eingreifen können. Ich muss leider derweil in der Küche den Weihnachtswichtel machen und Grünkohl kochen — auch so ein Relikt aus den Tagen der Christtagsfreude.

Mit Verlaub, mir ist das zu körperlich. Man sieht es so einem Grünkohl nicht an, wenn er einem Christbaum nicht unähnlich ins Haus kommt, was er einem antun kann, bis er in einem Kochtopf Platz genommen hat. Setzen Sie gerne an dieser Stelle Ihre Lieblingsglosse über “die Tücke des Objekts” ein und tauschen Sie dabei “Liegestuhl” mit “Grünkohl” aus, Tatsache bleibt: Wer so ein Ungetüm bis zur Verzehrfertigkeit bändigen will, kann auch das zugehörige Wildtier einfangen, mit bloßen Händen erwürgen, ihm das Fell abziehen und aus seinen Reißzähnen und Sehnen eine Halskettte basteln.

Man kann auch mit echter Holzkohle zeichnen, auf einer hundert Jahre alten Zither “Stille Nacht” zupfen, Geschlechtsverkehr “mit Dritten” ausüben oder auf einem 286er ein typographisch gestaltetes Gedicht ausdrucken: Es wird schon irgendwie gehen und ist vermutlich schon mal jemandem gelungen, aber man darf sich halt nicht wundern. Man hantiert mit archaischen Materialien, die Widerstand leisten und überzeugt, wenn nicht gar bezwungen werden müssen, an denen man sich dreckig machen und weh tun kann. Nix da wischiwischitipptadaa, nix für Weicheier. Wer Weihnachten Grünkohl haben will, kann auch gleich vögeln und soll froh sein, wenn er nicht seinerseits von seinem selbst gewählten Gegner gefressen wird.

Mehr haben wir heuer nicht gelernt? — Doch, zwei Sachen noch: Die Don-Giovanni-Aufnahme, die wirklich zählt, wäre zum Horchen schon immer die unter Carlo Maria Giulini 1959 und zum Angucken die unter Wilhlem Furtwängler in Salzburg 1954 gewesen, und: Bei antiquarischen Büchern soll man nicht sparen.

In diesem Sinne: Gesegnete Feiertage.